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Übereinkommen zur Apostille: Deutsche öffentliche Urkunden werden ab dem 14. Dezember nicht mehr zur Legalisierung von der Botschaft von Costa Rica angenommen
Veranstaltungshinweis:
Lateinamerika im Wandel / América Latina en transformación
Lateinamerika- und Karibik-Konferenz Berlin 2011 / Conferencia sobre América Latina y el Caribe Berlin 2011
Datum: Mittwoch, 23. November 2011 um 12.00 Uhr (Eintritt frei)
Ort: Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin
Lateinamerika ist im Umbruch. Die Wirtschaft, demokratische Struktukturen sind weitgehend etabliert. Zeit für eine Bestandsaufnahme: Akteure aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft diskutieren vor dem Hintergrund des im August 2010 verabschiedeten Lateinamerika- und Karibikkonzeptes der Bundesregierung über neue Kontexte, gemeinsame Werte und Interessen.
Wie können Megalopolen lebenswerter werden? Was bedeutet Erinnerungskultur in der Gegenwart? Was hält Gesellschaften im Zeitalter der Migration zusammen? Der Bundesminister des Auswärtigen, Dr. Guido Westerwelle, wird das Programm der Konferenz abschließen. Anmeldungen unter lak2011@hkw.de.
Weitere Informationen zur Veranstaltung, zum Programm sowie zur Anmeldung die Seite des Hauses der Kulturen der Welt:
http://www.hkw.de/de/programm/2011/andere2011/veranstaltungen_53180/veranstaltungsdetail_67060.php
WARNHINWEIS ZU RESERVIERUNGEN ÜBER DAS INTERNET
Die costaricanische Tourismusbehörde (ICT) teilt mit, dass in der Abteilung für Tourismusdienst viele Beschwerden über vermeintliche Unregelmäßigkeiten und nicht eingehaltenen Reservierungen von touristischen Dienstleistungen, die vom Verbraucher über Unternehmen gebucht worden sind, die im Internet auf zwei bestimmten Internetseiten angezeigt werden, obwohl sie vom Verbraucher durchgeführt und bezahlt worden sind. Diese zwei Internetseiten sind Folgende:
http://www.1-costaricalink.com
und
http://www.discoverytravelworld.com/
Aus diesem Grund warnt das ICT sowohl die Unternehmen, die auf diesen Internetseiten als Anbieter von touristischen Dienstleistungen auftreten könnten als auch die Verbraucher dieser touristischen Dienstleistungen. Zugleich weist das ICT darauf hin, dass die Verantwortlichen für die genannten Internetseiten in keinster Weise mit dem ICT in Verbindung stehen noch zu den Tourismusunternehmen gehören, die vom ICT als erkannte Tourismusunternehmen gezählt werden.
Weiter wird der prívate und öffentlicheTourismussektor im Allgemeinen daran erinnert, dass die Liste und die Informationen zu den Kontaktdaten der Unternehmen , die vom ICT als touristische Unternehmen bezeichnet werden, auf der offiziellen Internetseite des ICT unter folgenden Adressen abgerufen werden können:
www.visitecostarica.com oder www.visitcostarica.com
Reisende, die die reklamierten Internetseiten benutzt haben, um Ihre Unterkünfte und Touren zu buchen, haben berichtet, dass Sie bei Ihrer Ankunft erfahren haben, dass nie eine Reservierung durchgeführt worden ist oder bezahlt wurde.
Das ICT empfiehlt ausdrücklich zukünftigen Reisenden nur Eigentümer, Reiseveranstalter und Agenturen zu beauftragen, die vom ICT akzeptiert worden sind. Zugriff auf die Liste der Unternehmen des ICT erhalten Sie auf der Internetseite: www.visitcostarica.com.
Reisende können ebenso dritte Quellen nutzen wie z.B. Trip Advisor, um das Feedback von anderen Nutzern zum Unternehmen und seine Qualität der Dienstleistung zu überprüfen.
Für weitere Information senden Sie bitte eine Email an visitcostaricapress@bm.com oder rufen Sie 1-866-267-8274 an.
Frau Laura Chinchilla-Gewählte Staatspräsidentin Costa Ricas für den Zeitraum 2010-2014
Am 7. Februar 2010 stellte Costa Rica erneut ein Exempel für Zivismus und Demokratie dar, als es unter neun Kandidaten Frau Laura Chinchilla als zukünftige Präsidentin Costa Ricas wählte.
Vor rund 5000 Personen bestätigte Laura Chinchilla, gewählte Staatspräsidentin Costa Ricas, ihren Anhängern in ihrer Rede zur Anerkennung ihres Sieges, dass sie “ihre Wähler nicht verraten werde”. “das Volk von Costa Rica hat mir sein wertvollstes Gut gegeben, sein Vertrauen, dieses werde ich nicht missbrauchen”, sagte sie am Anfang ihrer Rede.
Laura Chichilla, die erste Frau, die das Amt des Staatspräsidenten ausübt, hat einen Abschluss in Politikwissenschaft, den sie an der Universität von Costa Rica absolviert hat. Weiter besitzt sie einen Abschluss in Öffentliche Politik von der Georgetown Universität in Washington, DC.
Ihre politische Laufbahn beginnt als sie 1994 das Amt der Vizeministerin für Öffentliche Sicherheit antritt und später die Leitung für dieses Ministerium übernimmt. 2002 wird Frau Chinchilla zur Abgeordneten des Parlaments der Republik gewählt wo sie ihren Fokus auf Themen wie die Reduzierung der Armut, die Ausweitung der Ausgaben für Soziales und die Gleichstellung der Geschlechter legt. 2006 wird Frau Laura Chinchilla als erste Vizepräsidentin der Republik ernannt und übt ebenso das Amt der Justizministerin aus. Im Oktober 2008 kündigt sie ihre Präsidentschaftskandidatur für den Zeitraum 2010-2014 an.
Frau Laura Chinchilla hat das Präsidentschaftsamt am 8. Mai 2010 angetreten.
Schnelle und robuste Spurengas-Analyse
PTB entwickelt Herriott-Zelle für die Gasanalyse weiter - für robuste und dennoch hochpräzise stationäre
und mobile Messgeräte
9.6.2010
Ozon in der Atmosphäre, Dioxin am Unfallort, Prozessgase in der Vakuumtechnik -kleinste Mengen einzelner Gase können erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit, die Umwelt oder industrielle Prozesse haben. Sie können aber auch wichtige Hinweise in der industriellen Forschung und der Wissenschaft liefern. Gerardo José Padilla Viquez, Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), hat nun Herriott-Zellen, die bisher zur Gasanalyse eingesetzt werden, verbessert. Dadurch ergeben sich Vorteile für die Herstellung und Anwendung: Durch das vereinfachte Design könnte die Produktion günstiger werden und die aufwendige Justierung wegfallen. Die PTB präsentiert das Verfahren vom 15. bis 18. Juni 2010 auf der Optatec in Frankfurt.
Oft muss die Analyse des Gases schnell gehen, um Sicherheitsmaßnahmen zu planen oder Produktionsprozesse zu korrigieren. Dann sind mobile Analysegeräte gefragt, die gleich vor Ort Ergebnisse liefern. Viele herkömmliche Messverfahren basieren auf einer Spektralanalyse mittels Laserlicht in Vielfach-Reflexionszellen, sogenannten Herriott-Zellen. Laserlicht wird zwischen zwei Hohlspiegeln hin und her geworfen, um einen möglichst langen Weg innerhalb der Gasprobe zurückzulegen. Problematisch war dabei bisher, dass der Laser durch ein kleines Loch in die Zelle ein- und auch wieder austreten musste - der Justieraufwand war entsprechend hoch. Langzeitstabilität und Unempfindlichkeit gegenüber Stößen waren nicht optimal.
Das neue Bauteil aus der PTB kommt ohne das "verflixte" Loch aus. Aufgrund von mathematischen Symmetriebedingungen ergeben sich Lösungen, bei denen der Laserstrahl nur auf einen kleinen Einkoppelspiegel gerichtet werden muss. Die Austrittsrichtung des Laserstrahls liegt so, als ob die komplexe Anordnung gar nicht vorhanden wäre. Justage? Nahezu null!
Entsprechend robust sind Anwendung und Herstellung. Das Gerät ist prädestiniert für den Einsatz in moderner "Cavity Ring Down Spektroskopie" (CRDS), bei der simultan viele verschiedene Gasspezies gleichzeitig detektiert werden. Durch Anpassung des Reflexionsgrades des Einkoppelspiegels, ist das Gerät auch als Interferometer einsetzbar, wodurch der Bereich der nichtlinearen Laserspektroskopie eröffnet wird. Das System ist zum Patent angemeldet.
Die PTB präsentiert das Verfahren vom 15. bis 18. Juni 2010 auf der Optatec in Frankfurt, Halle 2, Stand 16.
Kontakt
Dr. Bernhard Smandek, PTB-Technologie-Transfer,
Tel.: (0531) 592-8303,
E-Mail: bernhard.smandek@ptb.de
Dr. Gerardo José Padilla Viquez, PTB-Arbeitsgruppe 7.54, Vakuummetrologie,
Tel.: (030) 3481-7210,
E-Mail: gerardo.padilla@ptb.de
Quelle:http://www.ptb.de/de/aktuelles/archiv/presseinfos/pi2010/pitext/pi100609.html
International Historic Civil Engineering Landmark Dedication
On July 10, 2009, the Guayabo Ceremonial Center in Costa Rica was officially dedicated as an International Historic Civil Engineering Landmark by ASCE's President, D. Wayne Klotz, P.E., D.WRE, F.ASCE.
Wirtschaft
Costa Rica und Panama erhalten die meisten ausländischen Direktinvestitionen im mittelamerikanischen Raum
Gemäß dem Weltinvestitionsbericht der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung, der am 17. September 2009 in Costa Rica präsentiert wurde, bezogen Costa Rica und Panama zusammen 60% der 7,5 Milliarden USD, die Mittelamerika in 2008 in Form von Direktinvestitionen vom Ausland erhielt. Folglich flossen an ausländischem Kapital rund 4,4 Milliarden USD nach Costa Rica und Panama.
Die ausländischen Direktinvestitionen stiegen in Costa Rica in 2008 im Vergleich zum Vorjahr mit insgesamt 2 Milliarden USD um 7% an. Damit steht Costa Rica an zweiter Stelle nach Panama. Der Anstieg der ausländischen Direktinvestitionen wurde hauptsächlich durch den Verkauf des lokalen Exportunternehmens von Ananas und Bananen, Caribana, für 403 Millionen USD an das amerikanische Unternehmen Fresh Del Monte ausgelöst. Der größte Anteil der ausländischen Direktinvestitionen in Costa Rica stammt mit 60% von amerikanischen Unternehmen.
Das deutsche Unternehmen Continental AG hat rund 62 Millionen USD für den Bau seines Werkes in Alajuela investiert, das zurzeit still steht, da man auf Besserung der Lage auf dem amerikanischen Automobilmarkt wartet.
Der Außenhandelsminister Marco Vinicio Ruiz betonte, „2008 war ein außerordentliches Jahr. Das Land konzentriert sich darauf, die Investitionen anzuziehen, die einen Mehrwert schaffen, anders als das, was in Südamerika geschieht, da hier keine Investitionen für Bergbau oder Kohlenwasserstoffe empfangen werden.“
Ruiz unterstrich, dass sich in 2009 die Kapitalzuflüsse verringern werden. Die Rezession wird eine Reduzierung von mindestens 30% bei den ausländischen Direktinvestitionen bewirken, „vor allem im Immobilienbereich“.
Der Direktor der costaricanischen Behörde für Investition und Wirtschaftsentwicklung (CINDE), Irving Soto, hebte hervor, dass die ausländischen Direktinvestitionen fast 7% des BIP ausmachen. Weiter merkte Soto an, dass das Land mit einer durchschnittlichen Pro-Kopf-Investition aus dem Ausland von 350 USD an vierter Stelle bei den Pro-Kopf-Investitionen in ganz Lateinamerika steht.
(Quelle: www.nacion.com, “País y Panamá concentran inversión foránea en Istmo”, 18.09.2009)
